#BSEFCI: Na also geht doch. Klassenerhalt!

Die Schanzer haben ich nach ihrer Sieglos-Serie und zwei herben Pleiten eine Reaktion gezeigt und somit mit einem 2:0 bei Eintracht Braunschweig den Klassenerhalt eingetütet. Ein fußballerischer Leckerbissen war die Partie nicht. Doch das ist im Nachhinein auch nicht so wichtig.

Es war kein Fußball-Leckerbissen gestern beim stark abstiegsgefährdeten BTSV. Doch die Schanzer haben Moral bewiesen und am Ende mit einem 2:0 den Klassenerhalt gesichert. Abwartend haben die Schanzer agiert. Und das war im Nachhinein genau die richtige Strategie. Erwähnt muss allerdings werden, dass die Partie auch ganz anders laufen hätte können. Hätte Kumbela den Ball nicht verstolpert oder quer gespielt wären die „Löwen“ wahrscheinlich in Führung gegangen. Doch dann war es Braunschweigs Keeper der uns entscheidend half. Seine Klärungseinlage wurde zum Boomerang und Robert Leipertz schoss aus 30 Metern zur Führung ein. Die Führung für die Schanzer sorgte dafür, dass Braunschweig komplett das Konzept verlor. Die Schanzer konnten danach befreit aufspielen. Sonny Kittel tanzte zwei Braunschweiger gleich doppelt aus, doch sein Torschuss war ohne entscheidende Kraft. Und dann legte Kittel mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks noch das 2:0 auf. Stefan Kutschke sprintete los und erzielte aus halbrechter Position das 2:0. Braunschweig tat und machte,  doch sie kamen nicht mehr zurück ins Spiel.

 

fb_img_15257066724962893106203998219974.jpg
Jubel nachdem 2:0 der Schanzer. 

 

Die Partie war insbesondere in der ersten Halbzeit von vielen  hohen Bällen geprägt. Viele Fouls unterbanden den Spielfluss. Was dazu führte, dass die Partie sich auf sehr niedrigen Niveau aufhielt. Dieses niedrige Niveau unterstrich Braunschweigs Keeper der den einmal Ball aufs Tribünendach beförderte.

Doch trotzdem zeigte die Mannschaft die richtige Reaktion. Kämpferisch agierte unsere Mannschaft. Christian Träsch nahm auf der Bank, Platz. Alfredo Morales und Tobias Levels standen gar nicht im Kader. Und auf der Außenverteidiger-Position machte Frederic Ananou viel Freude. Der Winter-Neuzugang kam zu seinem zweiten Startelf-Einsatz. Lange musste er darauf warten. Überglücklich und bescheiden stand der Außenverteidiger danach in der Mixed Zone und meinte: „Ich wollte zeigen, was ich kann.“ Das bewies er auch. Mit einer harten Zweikampfführung half er dem Team und auch offensiv marschierte „Freddy“ eifrig über die Bahn. Er ist sei „die Zukunft“, sagte Stefan Leitl. „Freddy“ wird also den Fans noch viel Freude bereiten in Zukunft. Gegen Kaiserslautern will er auch nochmal spielen. Die Entscheidung sollte Stefan Leitl nach der gezeigten Leistung gegen Braunschweig nicht schwer fallen.

 

fb_img_1525706630472709796536685493262.jpg
Zeigte einen tollen zweiten Startelf-Einsatz: Freddy Ananou. Alle Bilder: Roland Geier

 

Der Sieg wurde durch das Momentum begünstigt, keine Frage. Nur das zählt nach so einer Partie tatsächlich nicht. Die Mentalität auf dem Platz hat gestimmt, das Ergebnis am Ende auch. Auch wenn die Mannschaft in den letzten Wochen teilweise unterirdische Leistungen zeigte, muss erwähnt werden dass der FCI auf seine zweiterfolgreichste Zweitliga-Spielzeit aller Zeiten zusteuert. Und das als Bundesliga-Absteiger. Das könnte am Ende doch noch versöhnlich stimmen. Trotzdem muss die Spielzeit nochmal ehrlich analysiert werden. Und auch die Spielweise und das Spielsystem. Doch das, wird dann nachdem Kaiserslautern-Spiel ausführlich gemacht.

 

img_20180506_1527476353520352426134915.jpg
Die Fans bereiteten vor dem Spiel eine Choreographie vor. Für Ewig-Trainer Lieberknecht könnte es trotzdem eng werden. Bild: Max Randelshofer

 

Braunschweig steht nun mit dem Rücken zur Wand. Nachdem das Aufstiegsrennen gestern entschieden wurde, steht kommenden Spieltag der Abstiegskampf im Fokus. Die Schanzer haben mit ihrem Sieg das spannendste und engste Abstiegskampf-Liga-Finale den anderen Mannschaften überlassen. Nachdem der anfänglichen Euphorie im Eintracht-Stadion machte sich nachdem 2:0 Resignation breit. Und auch große Angst in die dritte Liga abzusteigen. Vergangene Saison klopfte Braunschweig in der Relegation gegen Wolfsburg noch die 1. Bundesliga an. Jetzt können die Gegner für den BTSV vielleicht kommende Saison Meppen, Wehen-Wiesbaden oder Osnabrück lauten. Für die Schanzer geht es dann kommenden Sonntag darum, sich nochmal versöhnlich aus der Saison zu verabschieden. Da die Roten Teufel bereits als Absteiger feststehen, wird es vielleicht durchaus ein attraktives Spiel. Und da wäre auch noch einer, der gebührend verabschiedet werden muss. Stefan Lex, wird den Verein verlassen. Der Wirbelwind, der die Schanzer mit seiner Fabelsaison in die Bundesliga geschossen hat.

Ich freue mich auf den Abpfiff der Saison. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Aber dass ist beim FCI ja auch irgendwie normal.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s