Und nun? Wie geht´s weiter mit Dario Lezcano

6 Treffer in der Vorbereitung bisher. Dario Lezcano ist der Gewinner der bisherigen Vorbereitung. Sein Wechselwunsch ist hinterlegt. Stefan Leitl, würde ihn halten. Die Nürnberger wollen ihn, doch es gibt scheinbar keine Einigung bei der Ablöse-Summe. Wie geht´s jetzt wieder? Dario Lezcano möchte wechseln. Seine 6 Tore kann man auch als klares Empfehlungsschreiben werten in Richtung interessierte Klubs. Am liebsten würde der Südamerikaner in der 1. Bundesliga unterkommen. Der 1. FC Nürnberg hat sich als Interessiert bereits gemeldet. Doch die geforderte Ablösesumme der Schanzer möchte der Bundesliga-Aufsteiger nicht aufbringen bzw. er kann es nicht. Laut Kicker hat der Club „nur“ noch vier Millionen Euro für Transfers eingeplant. Die Ablösesumme die, die Schanzer für Lezcano erzielen wollen, liegt scheinbar darüber. Für Nürnberg ist ein Transfer also aktuell nicht umsetzbar, außer der FCI kommt den Franken entgegen.

Doch die 6 Treffer sind auch ein Empfehlungsschreiben für einen Verbleib bei den Schanzern. Dario Lezcano hatte in der vergangenen Saison oftmals keine Rolle mehr in den Kaderplanungen für die Spiele gespielt.

2. BL. Saison 2017/18 - FC Ingolstadt
Stand vergangene Saison oft in der Kritik. Bleibt er oder geht er? Bilder: Roland Geier

Trainer Stefan Leitl sprach zuletzt davon Dario Lezcano gerne zu halten. Doch im Angriff tobt ein großer Konkurrenzkampf. Denn nachdem in der vergangenen Saison kein Angreifer richtig überzeugen konnte, hat sich der FCI hier verstärkt. Benschop, Diawusie, Kutschke, Leipertz, Osawe und Röcher streiten sich um wahrscheinlich maximal zwei Stammplätze im Team. Einige der genannten Spieler können natürlich auch auf der Außenbahn im Mittelfeld agieren. Trotzdem werden wahrscheinlich am Ende nur zwei von Beginn spielen können.

Als Torjäger ist Lezcano trotzdem nicht bekannt. In 74 Spielen für den FCI traf 14-mal und bereitete 11-mal Tore vor. In der vergangenen Saison traf er sechsmal bei 24 Einsätzen. Insbesondere sein leichtes hinfallen wurde immer wieder stark kritisiert. In der ersten Liga war er der Stoßstürmer, der die Bälle festmachen sollte und dann verteilen sollte. Richtig große Torgefährlichkeit entwickelte er jedoch nie. Was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Schanzer nur mit einem Stoßstürmer oftmals agierten und auch die Anbindung zwischen Mittelfeld und Angriff, insbesondere in der vergangenen Saison, oftmals nicht funktionierte.

Es bleibt also spannend, wie es weitergeht. Sollte es einen Klub geben, der die geforderte Summe für Lezcano bezahlt, wird er den Verein verlassen. Sollte es keine Einigung geben, hat Lezcano jetzt eine starke Empfehlung für eine Beorderung in die Stammelf abgegeben. Doch hier wird er sich eins ums andere Mal beweisen müssen. Und er wird sich auch einem harten Konkurrenzkampf stellen müssen.

 

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