Zweiter Anlauf gegen Fürth

Das erste Saisonspiel hat der FCI gegen Rivalen Regensburg verloren. Am Freitag geht´s gleich weiter gegen die gut gestarteten Fürther. Was macht Hoffnung für einen Sieg im ersten Heimspiel.

Ich verliere nicht gerne. Wer tut das schon? Noch mehr hasse ich regelrecht Niederlagen in Derbys. Mit Derbysiegen sind wir Schanzer sowieso nicht so  verwöhnt. Deswegen sind solche Siege immer etwas sehr besonderes. Dementsprechend war die Enttäuschung nach der Niederlage gegen Regensburg, sehr groß. Vor dem Spiel erinnerte ich mich noch an diesen sensationellen Derbysieg in Augsburg. Es war wohl eines meiner intensivsten Spiele die ich erlebte.

Doch jetzt muss der Blick nach vorne gerichtet werden. Am Freitag geht es gegen Fürth. Die Kleeblätter können durchaus als Lieblingsgegner der Schanzer bezeichnet werden. Seit acht Spielen konnte Fürth nicht mehr gegen uns gewinnen. Und auch einige Ansätze aus dem Spiel gegen Regensburg machen durchaus Hoffnung.

Gegen den Jahn waren einige Neuzugänge auf dem Platz. Es war dem Team anzusehen, dass noch nicht alle Abläufe passen. Doch insbesondere im ersten Durchgang war Zug im Spiel. Die kämpferische Komponente hat gepasst. Es wurde sich in die Zweikämpfe gehauen. Eine wichtig, wenn nicht sogar die wichtigste Tugend in Liga zwei. Bei Kontern war deutlich mehr Zug und Tempo drin, als in der Vorsaison. Die letzten Bälle kamen leider jedoch zu selten an.

Doch es gab auch Schatten. In der zweiten Halbzeit lehnte sich die Mannschaft zu sehr zurück. Die Regensburg übernahmen das Zepter in der Partie, konterten stark und erzielten zwar ein Dusel-Tor zum 2:1, doch passieren darf das letztlich trotzdem nicht. In der Defensive sorgte Marcel Gaus eins für andere Mal nicht für Stabilität und auch beim Aufbauspiel zeigte er große Schwächen. Er ist für das Spiel gegen Fürth, für mich ein klarer Streichkandidat für die Startelf. Auf der Zehn hat Pledl eine gute Partie gezeigt, doch er ist eher der Typ Flügelspieler. Alle hoffen, darauf dass Sonny Kittel am Freitag von Anfang an spielen kann. Denn er bringt unglaubliche Gefahr und Kreativität ins Spiel. Und vorne sollten halt die Bälle auch mal von den Stürmern verwertet werden, egal wer spielt.

Die Ansätze waren da. Es muss nachjustiert werden gegen den dreifachen Deutschen Meister Fürth. Der ewige Zweitligist sollte jedoch nicht auf die  zu leichte Schulter genommen werden. Die Fürther wirken personell wiederauferstanden. Eine zweite Horror-Saison wollen die Kleeblätter nicht spielen. Letztes Jahr konnten sie sich aufgrund der besseren Tordifferenz retten. Sonst hätte Fürth in der Relegation gegen den Karlsruher SC ranmüssen.

Die Schanzer waren selten gute Saisonstarter. Doch am Freitag darf es dann gerne schon ein Heimsieg sein. Wenn die Schanzer auf den paar guten Dingen gegen Regensburg aufbauen und Stefan Leitl personell nachjustiert, sollte das Team gewinnen. Es wird dennoch ein heißer Tanz. Ich bin gespannt und freue mich auf das erste Heimspiel der Saison. Und mal sehen ob die Serie gegen die Franken hält.

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