#FCISSV Gästeblock-Interview: „…dass Gimber und Beuschkow jetzt treffen ist schon erstaunlich.“

Am Sonntag steht das Donauderby gegen Regensburg ins Haus. Ganz nachdem Motto in den Farben getrennt, in der Sache vereint habe ich mit Robert vor dem Spiel gesprochen.

Servus, ich bin der Robert vom Turmfunk, dem Fanradio des SSV Jahn Regensburg und Host des Fanpodcasts 1889fm.de

Regensburg steht aktuell auf Platz zwei der 2. Bundesliga und spielt eine Fabelsaison (22 Punkten nach 11 Spielen, 24:12 Tore). Woran liegt es, dass Regensburg diese Saison so stark auftritt?

Wir hatten in den vorherigen Saisons immer wieder größere Umbrüche. Auch zu der Saison 2019/20 war der Umbruch nicht ohne. Von den Spielern, die gekommen sind hatten einige Potential, haben aber lange gebraucht um sich einzugewöhnen. Dann hatten wir zu einer ungünstigen Zeit eine Corona-Quarantäne, von der wir uns nie so richtig erholt haben. Deshalb sind wir letzte Saison schlechter dagestanden, als es unter normalen Umständen der Fall war. Dann haben wir genau auf den Positionen neue Spieler geholt, die noch eine Verbesserung bedurften. Und die Spieler sind alle eingeschlagen: Faber, Boukhalfa und Breitkreuz. Zusätzlich haben einige Spieler noch einmal einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht: Otto, Gimber, Kennedy, Beste. Mit dem Gerüst Saller, Meyer, Besuschkow, Albers ist das die perfekte Mischung. Last but not least, hatten wir mit Stolze nur einen gewichtigen Abgang und hatten eine gute und lange Vorbereitung, weshalb wir in den ersten 5 Spieltagen schon eingespielt waren.

Eure Torschützen sind breit gestreut. Besuschkow (4), Gimber (3), Singh (3), Albers, Beste, Boukhalfa, Zwarts (je 2). Ist diese Breite und Unberechenbarkeit das Erfolgsgeheimnis des Jahn?

Bei den Offensiven überrascht es mich nicht so sehr. Wir sind eben über die Außen sehr offensiv ausgerichtet. Was auch mal zu eigenen Kontertoren führt. Aber dass Gimber und Beuschkow jetzt treffen ist schon erstaunlich. Ich schiebe das auf den Lauf und das Selbstbewusstsein, das daraus resultiert. Besuschkow hat die Dinger letztes Jahr regelmäßig übers Stadiondach geknallt. Jetzt trifft er sie ins lange Eck.

Das letzte Donauderby gewannen die Schanzer im April 2013 (auswärts 2:1) und zuhause im November 2012 (4:2). Die letzten vier Derbys gingen allesamt an den Jahn. Am Sonntag trifft der Zweite auf den Vorletzten, eine klare Ausgangslage. Was stimmt dich positiv, dass das Regensburg das fünfte Derby in Folge gewinnt?

Ich denke es wird darauf ankommen, wie unser Pokalspiel verläuft. Unsere zweite Garde ist derzeit nicht so in Form, dass man eine englische Woche wegstecken kann. Geht das in die Verlängerung könnten wir am Sonntag auf der letzten Rille daherkommen. Dann wird’s schwierig. Da unsere Mannschaft sehr über Emotionen kommt, hoffe ich, dass der große Auswärtssupport bei ihnen die letzten Prozente freisetzt und es dann eben für den fünften Sieg in Folge langt.

Das Interview wurde vor dem DFB-Pokal-Spiel geführt. Anmerkung: Jahn Regensburg trennte sich in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokal zuhause gegen Hansa Rostock wie folgt: 2:2 / 3:3 n. V. / 2:4 im Elfmeterschießen.

Aktuell läuft es, spielt der Jahn kommende Saison erste oder zweite Liga?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir konstant genug sind, um uns oben festzubeißen. Geil wäre es im Januar/Februar die 40 Punkte zu haben und dann befreit aufspielen zu können.

Dann schau ma mal.

Hand aufs Oberpfälzer Herz. Dein Tipp für Sonntag.

Ich hoffe auf ein spektakuläres 2:3 😉

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